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Nach fast drei Stunden intensiver Diskussion konnten wir dem Minister verdeutlichen, wo der Schuh in der Heilmittelbranche drückt. Unsere erste Einschätzung: Es hat sich gelohnt!

Spahn wird in den nächsten beiden Wochen Vorschläge zu
• Ausbildung/Berufsgesetz
• Vergütung
• Leistungsverbesserung
• Schulgeldfreiheit
• Grundständige Akademisierung 

auf Basis des Gesprächs erarbeiten. Zum Therapiegipfel am 27. September 2018 wird er sein Maßnahmenpaket vorstellen. 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn lädt in dieser Woche am 13. September 2018 Verbändevertreter der Heilmittelerbringer zum Gespräch nach Berlin ein, um über deutliche Verbesserungen für Therapeuten und Patienten zu sprechen. Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) hat sich bereits im Vorfeld klar positioniert und konkrete Vorschläge und Forderungen für diesen Austausch auf höchster politischer Ebene formuliert. Dabei dreht es sich vor allem um die Themen Vergütung, Ausgestaltung der beruflichen Rahmenbedingungen und die deutliche Reduzierung von bürokratischen Hürden in der therapeutischen Versorgung.

 

Die Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung mit Heilmitteln muss gewährleistet werden, denn Engpässe in der Heilmittelversorgung, lange Wartezeiten und fehlende Hausbesuchskapazitäten treten heute immer stärker zutage. Für den SHV ist klar, dass bessere Rahmenbedingungen für Therapeuten einen positiven Einfluss auf die therapeutische Patientenversorgung in Deutschland bewirken. Daher ist die Politik dringend gefordert, an den richtigen Stellschrauben zu drehen, um die Therapieberufe zukunftsfähig zu machen und somit die Patientenversorgung langfristig sicherzustellen. Die Tatsachen und Lösungsansätze, mit denen der SHV am Donnerstag in das Gespräch geht, finden Sie hier:

https://www.shv-heilmittelverbaende.de/2018/08/27/spitzenverband-der-heilmittelverbaende-geht-mit-klaren-positionen-ins-verbaendetreffen-mit-bundesgesundheitsminister-jens-spahn/

Neben dem Gespräch im Zuge des Verbändetreffens am 13. September im Gesundheitsministerium wird der SHV auch noch eine weitere Gelegenheit zum Austausch mit Jens Spahn haben: Der Minister eröffnet am 27. September 2018 den 1. Therapiegipfel des SHV mit einem Eingangsstatement zum Heilmittelbereich. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es online unter www.therapiegipfel.de.

Am 29.8.2018 besuchte Bastian Priegelmeir, Beisitzer im Deutschen Verband für Podologie (ZFD) e.V. die SPD-Abgeordnete Martina Stamm-Fibich, in ihrem Wahlkreisbüro in Erlangen. Frau Stamm-Fibich ist Mitglied des Bundestages und des Gesundheitsausschusses sowie stellvertretende Vorsitzende des Petitionsausschusses.

Zentrales Thema war die angespannte Situation der Heilmittelerbringer, speziell der akute Fachkräftemangel und damit die sich ausweitende Unterversorgung der Patienten. Es konnte anschaulich dargelegt werden, dass trotz der deutlichen Vergütungssteigerungen durch das HHVG weiterer Anpassungsbedarf besteht und Maßnahmen, bspw. die Schulgeldfreiheit, für die Stärkung der Therapieberufe und die Sicherstellung der Patientenversorgung notwendig sind.

Darüber hinaus interessierte sich die Abgeordnete für die Entwicklung des Berufsbildes und die mögliche Gestaltung des Berufsgesetzes, den Direktzugang, die Akademisierung der Therapieberufe sowie für den Organisationsgrad der Berufsangehörigen in den Verbänden.

Frau Stamm-Fibich hat ihre Unterstützung für die Heilmittelerbringer bekundet und möchte auch über dieses Gespräch hinaus im Austausch bleiben.

Im Rahmen der Sommeraktion „Entscheidungshilfe“ des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände e.V. (SHV) traf der IFK-Regionalausschussvorsitzende in Witten, Gerd Appuhn, Ralf Kapschack, MdB (SPD) in seinem Wahlkreis zum Gespräch.

Der IFK-Vertreter und der Parlamentarier diskutierten die schlechte finanzielle Situation in den Therapieberufen, die den Fachkräftemangel weiter befeuert. Die Gesprächspartner waren sich darin einig, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Ebenso informierte Gerd Appuhn zu den Themen Abschaffung des Schulgelds, Akademisierung, Direktzugang und Telematik und verdeutlichte auch hier den dringenden Handlungsbedarf. Dieser besteht nicht zuletzt auch in der Frage der Entbürokratisierung, wie der Praxisinhaber Appuhn anschaulich machte. „Bürokratiewahnsinn und Fachkräftemangel: Das sind die größten Probleme von uns Physiotherapeuten.“ So zitiert die Samstagsausgabe der WAZ Gerd Appuhn in einem Leitartikel (Quelle: WAZ/WR Redaktion, Witten, 01.09.2018). Direkte Wirkung der Sommeraktion und des Engagements des Wittener Regionalvertreters, das ist gut.

Mit zahlreichen Politikerbesuchen in Berlin und in den Wahlkreisen vor Ort geht die Sommeraktion “Entscheidungshilfe” in der parlamentarischen Sommerpause weiter.

Der Wittener IFK-Regionalausschussvorsitzende Gerd Appuhn (l.) im Gespräch mit Ralf Kapschack, MdB (SPD)

Geballte Berufspolitik gibt es am 27. September 2018 auf dem 1. Therapiegipfel des Spitzenverbands der Heilmittelverbände (SHV) in Berlin. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eröffnet die Veranstaltung mit einem Eingangsstatement zum Heilmittelbereich. Nach der Einleitung des Ministers diskutiert der SHV-Vorstand in einer Podiumsdiskussion mit namhaften Akteuren des Gesundheitswesens über Themen wie Vergütung, Direktzugang, Akademisierung und kostenfreie Ausbildung, also die Zukunft der Heilmittelversorgung insgesamt.

 

Was mit der Sommeraktion „Entscheidungshilfe“ des SHV begann, findet am 27. September 2018 seinen Höhepunkt: Mit dem 1. Therapiegipfel wird ein Forum geschaffen, um mit Entscheidungsträgern aus Politik, Ärzteschaft und Kostenträgern die berufliche Situation der Heilmittelerbringer zu beleuchten.

Dabei stellt vor allem die schlechte Vergütungssituation der Heilmittelerbringer ein Problem dar. Unter anderem daraus resultiert ein akuter Fachkräftemangel, der zu aktuellen Versorgungsproblemen führt. Lange Wartezeiten und fehlende Hausbesuchskapazitäten sind in vielen Praxen die Regel. Nur mit besseren Rahmenbedingungen wird die Branche wieder zukunftsfähig und so die flächendeckende und nachhaltige Patientenversorgung gesichert. Eine angemessene Vergütung ist ein wichtiger Schritt, um mehr junge Menschen für den Heilmittelberuf zu gewinnen und ebenso erfahrenen Berufsangehörigen eine Perspektive zu bieten. Dass die Ausbildung kostenfrei werden muss, hat die Koalition bereits angekündigt.

Für den SHV ist klar: Die deutlichen Vergütungserhöhungen für die Jahre 2017 bis 2019  waren ein erster wichtiger Schritt. Dennoch benötigt der Heilmittelbereich eine zusätzliche Finanzspritze von aktuell mindestens 30 %, um den Rückstand zu den Gehältern der Therapeuten im öffentlichen Dienst aufzuholen. Gut, dass die Bundesregierung mittlerweile die unzureichende Vergütung als wesentlichen Auslöser des Fachkräftemangels erkannt hat. Umso wichtiger ist es, dass die Politik nun die Weichen für die nachhaltige Sicherung der Gesundheitsversorgung stellt. Denn es geht um nicht weniger als um eine flächendeckende wohnortnahe und bedarfsgerechte therapeutische Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland.

Rudolf Henke, MdB (CDU), vertritt nicht nur seit vielen Jahren den Wahlkreis Aachen im Deutschen Bundestag. Als Vorsitzender des Marburger Bundes, also der Ärzte-Gewerkschaft, als Präsident der Ärztekammer Nordrhein und als stellv. Vorsitzender des Gesundheitsausschusses gehört er zu den führenden deutschen Gesundheitspolitikern. In Berlin sieht man sich ständig. Von daher war es uns wichtig, ihn einmal zuhause in seinem Wahlkreis zu besuchen und ihm weiteres Informationsmaterial an die Hand zu geben. Wir waren uns einig: In den nächsten Wochen werden die Weichen auch für den Heilmittelbereich neu gestellt. Wer Fachkräftemängel beklagt, muss die Finanzierungsfragen lösen. Eine bessere Finanzierung der Praxen, die Abschaffung des Schulgelds, die Themen Akademisierung und Direktzugang sind wichtige Bausteine, um eine flächendeckende Heilmittelversorgung auf Dauer sicherzustellen.

Karl-Werner Doepp (Landesgruppenvorsitzender VPT-NRW), Rudolf Henke, MdB (CDU), Heinz Christian Esser (SHV) (v.l.n.r.)

SHV-Sommeraktion in Saarbrücken

Im Rahmen der Sommeraktion „Entscheidungshilfe“ des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände e.V. (SHV) traf sich IFK-Vorstand Mark Rietz mit Josephine Ortleb, MdB (SPD) in ihrem Wahlkreis in Saarbrücken. Der Fachkräftemangel in den Therapieberufen, die mangelnden finanziellen Perspektiven für junge Therapeuten und deren Abkehr aus dem Beruf wurden dabei intensiv thematisiert.

Deutliche Anreize zur Erhöhung der Schülerzahlen könnten beispielsweise durch die Einführung einer bundesweit kostenfreien Ausbildung und einer Ausbildungsvergütung geschaffen werden. Aber auch die schlechte Vergütungssituation in den Heilmittelberufen wurde angesprochen, die den Fachkräftemangel befeuert. Der SHV-Vertreter zeigte auf, dass etliche Praxen wegen Personalmangel kaum noch in der Lage sind, die wohnortnahe Versorgung von Patienten sicherzustellen. Einig waren sich die Gesprächspartner auch in punkto Direktzugang, der eine gute Lösung sei, mit der Ärzte deutlich entlastet werden könnten.

Die Sommeraktion “Entscheidungshilfe” geht mit zahlreichen Politikerbesuchen in Berlin und in den Wahlkreisen vor Ort weiter.

Josephine Ortleb, MdB (SPD) (l.) und IFK-Vorstand Mark Rietz

SHV-Sommeraktion trifft stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU

Die Sommeraktion „Entscheidungshilfe“ des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände e.V. (SHV) nimmt weiter Fahrt auf: So trafen der IFK-Regionalausschussvorsitzende in Gütersloh, Sascha Homuth und sein Stellvertreter Jochen Meloh den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus, MdB (CDU) in seinem Wahlkreis zum Gespräch.

Darin zeigten die beiden SHV-Vertreter auf, dass die schlechte finanzielle Situation in den Therapieberufen den bestehenden Fachkräftemangel weiter verschärft. Hier stimmten die Gesprächspartner überein, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Ebenso einig waren sich die Therapeuten und der Parlamentarier, dass eine Abschaffung des Schulgelds ein Baustein zur Erhöhung der Schülerzahlen ist. Auch zu den Themen Akademisierung, Direktzugang sowie der Telematik informierten die SHV-Vertreter und machten den dringenden Handlungsbedarf deutlich.

Mit zahlreichen Politikerbesuchen in Berlin und in den Wahlkreisen vor Ort geht die Sommeraktion “Entscheidungshilfe” in der parlamentarischen Sommerpause weiter.

Ralph Brinkhaus, MdB (CDU), Jochen Meloh und Sascha Homuth (v. l. n. r.)
(Foto: Rolf Birkholz/Neue Westfälische)

Treffen von SHV-Vertretern mit Nicole Westig, MdB

 

Heute, am 27.08.18, traf sich Nicole Westig, MdB und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, in ihrem Wahlkreis in Bad-Honnef mit Vertretern des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände e.V. (SHV). Am Gespräch nahmen Arnd Longrée und Andreas Pfeiffer vom Deutschen Verband der Ergotherapeuten (DVE) teil.

 

Westig ist seit 2014 Mitglied im Kreistag Rhein-Sieg, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion, Sprecherin für Schul- und Sozialpolitik, ordentliches Mitglied im

Ausschuss für Gesundheit und pflegepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion. Sie steht dafür, die „…Ursachen zu bekämpfen statt nur die Symptome zu lindern“

Westig ist es wichtig, die Ausbildung und Finanzierung der Gesundheitsfachberufe den aktuellen und zukünftigen Anforderungen entsprechend anzupassen sowie dem Fachkräftemangel mit einem innovativen und ganzheitlichen Konzept zu begegnen. Notwendig ist aus ihrer Sicht auch mehr Ehrlichkeit der Politik bei der Finanzierung. Dabei unterstützt Westig sowohl die Schulgeldfreiheit als auch die Interessen der niedergelassenen Heilmittelerbringer an einer angemessenen Bezahlung ihrer Leistungen.

Auch im gemeinsamen Gespräch wurde deutlich, dass die Forderungen des SHV von Nicole Westig unterstützt werden, damit auch in Zukunft die Versorgung mit qualitativ hochwertigen Heilmitteln gesichert ist.

Nicole Westig MdB, Andreas Pfeiffer und Arnd Longrée vom DVE (v. l. n. r.)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat Verbändevertreter der Heilmittelerbringer zum Gespräch nach Berlin eingeladen. Am 13. September 2018 geht es um deutliche Verbesserungen für Therapeuten und für Patienten. Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) hat konkrete Vorschläge und Forderungen für diesen Austausch auf höchster politischer Ebene ausgearbeitet. Der SHV wird die Anliegen der Branchegegenüber dem Minister deutlich machen.

 

Köln, 27. August 2018: Es geht um nicht weniger als um eine flächendeckende, wohnortnahe und bedarfsgerechte therapeutische Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland. Für den SHV ist die Sachlage klar: Geht es den Therapeuten besser, wirkt sich das positiv auf die therapeutische Patientenversorgung in Deutschland aus. Die Politik muss heute an den richtigen Stellschrauben drehen, um die Zukunft der Therapieberufe und damit die Patientenversorgung sicherzustellen. Kernthemen dabei sind Vergütung, Ausgestaltung der beruflichen Rahmenbedingungen und die deutliche Reduzierung von bürokratischen Hürden in der therapeutischen Versorgung.

Die Tatsachen:

  • Die Einkommen im ambulanten Heilmittelbereich sind prekär.
  • Der Rückstand zu Gehältern der Therapeuten im Öffentlichen Dienst beträgt mindestens 60 Prozent. Grund dafür sind die seit 1993 gesetzlich gedeckelten Möglichkeiten bei den Gebührenverhandlungen.
  • Der Gesetzgeber hat einen ersten Schritt mit dem Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HHVG) getan. Dadurch konnten die Verbände mit den Kostenträgern Vergütungserhöhungen von insgesamt kumuliert rund 30 Prozent bis Mitte 2019 vereinbaren.
  • Es gibt bundesweite Vergütungsunterschiede von über 15 Prozent, die nicht betriebswirtschaftlich erklärbar sind.
  • Immer mehr Menschen werden älter und leider damit auch kränker.
  • Therapeuten verfügen über umfangreiche Potenziale, die im aktuellen Versorgungssystem bislang kaum ausgeschöpft werden.
  • Die Krankenkassen zeigen aktuell wenig bis keine Bereitschaft neue Versorgungskonzepte in Modellvorhaben mit den Therapeuten zu erproben.
  • Das Zulassungssystem für Heilmittelpraxen wird aktuell einseitig vom GKV-Spitzenverband festgelegt und ist deshalb in Teilen deshalb auch nicht patientenorientiert geregelt.
  • Es gibt unzählige bürokratische Hürden, die zu Lasten der Patientenversorgung gehen. Bisherige Maßnahmen wie beispielsweise die zertifizierte Arztsoftware haben keine Erleichterung für Patienten und Therapeuten gebracht.

Die Forderungen und Lösungsansätze des SHV:

  • Der Heilmittelbereich benötigt eine zusätzliche Finanzspritze von mindestens weiteren 30 Prozent, um die prekäre finanzielle Situation auszugleichen. Hierzu hat Dr. Roy Kühne, MdB ein Sofortprogramm gefordert.
  • Gebühren müssen eine betriebswirtschaftliche Grundlage haben und auch regionale Kriterien im großstädtischen sowie im ländlichen Bereich berücksichtigen.
  • Anpassungen müssen für alle Heilmittelpositionen gelten, so auch zum Beispiel für den viel zu gering vergüteten Hausbesuch.
  • Schiedsverfahren bei Gebührenverhandlungen müssen für Krankenkassen verbindlicher werden, so sollten Schiedssprüche zwingend rückwirkend wirksam werden, ab dem Tag der Vertragsablaufs der bestehenden Gebührenvereinbarung.
  • Es ist an der Zeit das Vergütungssystem im Heilmittelbereich zukunftsweisend auf einem deutlich höheren und damit angemesseneren Niveau aufzustellen.
  • Um den Versorgungsansprüchen gerecht zu werden, ist eine Erweiterung der Aufgaben- und Kompetenzbereiche der Heilmittelberufe erforderlich.
  • Mit Modellvorhaben sollen bundesweit relevante Mehrwerte für Patienten ermittelt werden. Hier braucht es eine gesetzliche Regelung, um beispielsweise den Direktzugang erproben zu können.
  • Die Ausbildung bedarf einer Modernisierung und muss durch den Erwerb von erforderlichen Kompetenzen im modularen Aufbau die Qualifizierung der Therapeuten sicherstellen.
  • Die Akademisierung der Therapieberufe soll in die Regelausbildung überführt werden. Nur so kann sich eine eigenverantwortliche Lehre und grundständige Forschung in den Therapieberufen entwickeln.
  • Unbezahlte bürokratische Hürden müssen im Ansatz beseitigt werden. So sollte beispielsweise die Prüfpflicht für Therapeuten genauso entfallen wie der Einzug der gesetzlichen Zuzahlung. Das gleiche gilt auch für Genehmigungen von Verordnungen außerhalb des Regelfalls.

Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) begrüßt ausdrücklich das nachhaltige Interesse der Koalition und insbesondere des Gesundheitsministers für den Heilmittelbereich und fordert weitere schnelle und fühlbare Verbesserungen für alle Berufsangehörigen im Heilmittelbereich.

Gleich zweimal im September kommt es zum konstruktiven Austausch zwischen Jens Spahn und den Vertretern des SHV. Nach dem inhaltlichen Austausch am Verbändetreffen am 13. September im Gesundheitsministerium eröffnet der Minister am 27. September 2018 den 1. Therapiegipfel des SHV mit einem Eingangsstatement zum Heilmittelbereich. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es online unter www.therapiegipfel.de.