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Am 12. November 2025 stand der 7. TherapieGipfel des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV) unter dem Motto „Handeln statt reden“. Miteinander statt übereinander reden – genau das sicherte die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken den rund 500 Teilnehmenden in ihrem Grußwort im Langenbeck-Virchow Hörsaal in Berlin zu.

Foto: axentis | georg j. lopata

In seiner Begrüßungsrede unterstrich Andreas Pfeiffer, Vorsitzender des SHV, das Potenzial der Heilmittelerbringer und den Anspruch, Effizienz und Kompetenz weiter zu gestalten. Er begrüßt ausdrücklich, dass die Ministerin in der

aktuellen Debatte der künftigen Ausgestaltung des Gesundheitswesens von Primärversorgung und nicht von Primärarztversorgung spricht, wie es im Koalitionsvertrag steht. Das ermöglicht ein gemeinsames Arbeiten an einer interprofessionellen Ausrichtung der Versorgung und ist somit die Grundlage für moderne Versorgungsansätze.

Großer Dank und konstruktive Zusammenarbeit

Die Bundesgesundheitsministerin sprach den Anwesenden – stellvertretend für alle Berufsangehörigen – ihren großen Dank für ihr fachliches Engagement aus. Die Heilmittelerbringer und ihre Arbeit seien ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung, betonte Nina Warken. Sie habe sich sehr über die Einladung zum diesjährigen TherapieGipfel des SHV gefreut. Dies war eines der ersten Schreiben, das die Ministerin bereits einen Tag nach ihrem Amtsantritt im Mai erreicht hatte.

Reformen erforderlich und in Arbeit

Keinen Zweifel ließ die Bundesgesundheitsministerin am enormen Reformbedarf im Gesundheitswesen. Im Heilmittelbereich sei die Reform der Berufsgesetze längst überfällig. Hier ist bereits in der letzten Legislaturperiode sehr viel Vorarbeit geleistet worden. Die neue Bundesregierung will dies nun aufgreifen und weiterbearbeiten. Die Umsetzung setzt allerdings Rahmenbedingungen voraus, die finanziert werden müssen, so die Ministerin. Hierzu finden Gespräche mit den Bundesländern statt. Auf Nachfrage der Moderatorin, Sabine Rieser, bestätigte die Ministerin, 2026 ein neues Berufsgesetz für die Physiotherapie umsetzen zu wollen.  Weitere Schritte für andere Heilmittelberufsgesetze sind aus ihrer Sicht zwar denkbar, aber dazu sind Regelungen mit den Bundesländern erforderlich.

Die Ministerin betonte, dass gerade im Heilmittelbereich Reformen bereits gegriffen haben: So hat beispielsweise das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) höhere Vergütungen im Heilmittelbereich möglich gemacht und mit der Blankoverordnung den Einstieg dazu geliefert Versorgung individueller zu gestalten, so die Ministerin.

Versorgung neu denken

Versorgung neu denken, das möchte die Ministerin im Rahmen der Ausgestaltung einer neuen Primärversorgung im Gesundheitswesen. Hier gebe es viel Potenzial, das es zu heben gilt – für eine bessere Steuerung und eine Verzahnung der Leistungserbringung im System. Schon bald soll eine konkrete Arbeitsphase mit Workshops und Gesprächen im Ministerium dazu starten, an der auch der SHV aktiv beteiligt wird. Man habe viele Fragestellungen in den vergangenen Monaten erarbeitet. Im nächsten Schritt geht es nun darum, Antworten zu finden und in die Umsetzung zu gehen.

Der Rede von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken schlossen sich zwei thematische Podiumsrunden an. Zunächst griff Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, in einem Impulsvortrag seine Vorstellung einer primärärztlichen Versorgung auf. Unter dem Motto „Primär versorgt – im Team für die Patienten‘‘ diskutierten im Anschluss Serdar Yüksel MdB, SPD, Mitglied im Gesundheitsausschuss, Boris von Maydell, Vertreter des Vorstands und Leiter der Abteilung Ambulante Versorgung (VdEK), Prof. Dr. Lutz Hager, Vorstandsvorsitzender Bundesverband Managed Care (BMC) und Sebastian John, Geschäftsführer Hausärztinnen- und Hausärzteverband, über Vorschläge und Ideen zur Umsetzung einer Primärversorgung.

Im sogenannten Fishbowlprinzip brachten sich wechselweise für den SHV-Vorstand Andreas Pfeiffer (DVE), Stephan Olbrich (dbl) und Manuela Pintarelli-Rauschenbach (VPT) in die Diskussion ein. Eine Umsetzung eines Primärversorgungssystems unter Einbeziehung der Heilmittelerbringer sei wichtig und könne die Versorgung verbessern. Das unterstrich auch Prof. Dr. Clarissa Kurscheid, unparteiisches Mitglied der Heilmittel-Schiedsstelle, die auf die bereits funktionierende Einbeziehung von Heilmittelerbringern im Rahmen der diversen Versorgungspfade hinwies. Serdar Yüksel brachte es am Ende der ersten Diskussionsrunde auf den Punkt: „Wir haben kein Erkenntnisdefizit, sondern ein Umsetzungsdefizit“!

Blick über den Tellerrand

Nach einer kurzen Pause, die die Teilnehmenden zum regen Austausch und Netzwerken nutzten, eröffnete der Physiotherapeut Uwe Hallmann die zweite Podiumsrunde „Therapie-direkt: international bewährt – jetzt für Deutschland“ mit einem Einblick in physiotherapeutische Regelungen im Ausland. Regelungen in Skandinavien ermöglichen es entsprechend qualifizierten Physiotherapeuten, viel direkter in die Versorgung eingebunden zu sein. Die Erfahrungen zeigen, dass die Arbeit im Team die Gesundheitsversorgung der Menschen durch die gezielte Nutzung von Kompetenzen und eine zielgerichtete Steuerung verbessern und ihre Effizienz steigern kann. Ursula Jahn‐Zöhrens, Mitglied im Präsidium Deutscher Hebammenverband, berichtete über die Erfahrungen der Hebammen in den letzten Jahren. Der Weg sei alles andere als einfach gewesen. Dank einer EU-Richtlinie gelang der Sprung hin zu einer akademischen Ausbildung. Bereits nach Abschluss von zwei Ausbildungs-Kohorten zeigt sich die Attraktivitätssteigerung des Berufsbildes. Ursula Jahn-Zöhrens betonte, dass die Überwindung von Hierarchien nur durch eine Kommunikation auf Augenhöhe gelingen kann. Dr. Jörg Ansorg, Geschäftsführer des Bundesverbands für Orthopädie und Unfallchirurgie, unterstrich die Wichtigkeit einer leitliniengerechten Versorgung der Patienten und sieht darin durchaus Chancen die interprofessionelle Zusammenarbeit weiter zu stärken. Wieder im neuen Fishbowlformat untermauerten Andrea Rädlein (Physio Deutschland), Ute Repschläger (IFK) und Katrin Schubert (dbs) in ihren Redebeiträgen die Chancen des Direktzugangs aus den verschiedenen Blickwinkeln der Heilmittelbreiche.

Mit viel Applaus und einem Dank an alle Beteiligten endete die gut dreistündige berufspolitische Veranstaltung mit Schlussworten von Andreas Pfeiffer.

Forderungen und Arbeitsfelder des SHV klar

Traditionell informiert der SHV-Vorstand die Presse im Rahmen eines Pressegesprächs am Rande des TherapieGipfels zu den aktuellen Positionen, Forderungen sowie den Handlungsfeldern des SHV. Acht Kernsätze bestimmen die berufspolitischen Aktivitäten der sieben Mitgliedsverbände des SHV: Gerade die Einbindung als eigenständiger Partner im Primärsystem, die Umsetzung des Direktzugangs, das Voranbringen der Digitalisierung und der damit längst überfällige Bürokratieabbau sind einige der Forderungen, an deren Umsetzung der SHV weiter mit Nachdruck arbeitet.

Positives Fazit – berufspolitische Arbeit geht weiter

Nach dem 7. TherapieGipfel mit Besuch der Bundesgesundheitsministerin und zwei fachlich-inhaltlich Podiumsrunden zu den versorgungsrelevanten Fragen Primärversorgung und Direktzugang kann und wird der SHV gestärkt für die Heilmittelbranche die berufspolitische Arbeit fortsetzen.

Nach dem TherapieGipfel ist vor dem TherapieGipfel: Der TherapieGipfel 2026 findet voraussichtlich am 11. November 2026 wieder im Langenbeck-Virchow Hörsaal in Berlin statt.

 

Unter dem Motto „Handeln statt reden“ lädt der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) Politik, Kostenträger und Berufsangehörige der Heilmittelbranche zum 7. TherapieGipfel nach Berlin ein. Am 12. November um 15 Uhr wird die Veranstaltung durch ein Grußwort der neuen Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eröffnet.

Im Historischen Hörsaal im Langenbeck-Virchow-Haus wird der SHV-Vorstand im Rahmen einer Podiumsdiskussion gemeinsam mit Gesundheitspolitiker*innen und fachkundigen Expert*innen über aktuelle berufspolitische Themen diskutieren. Von 15 bis 18 Uhr geht es um die drängenden Herausforderungen der Heilmittelberufe. Jetzt anmelden und dabei sein!

Eine Teilnahme am TherapieGipfel ist kostenfrei, aber nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Anmeldeschluss ist der 3. November 2025.

 

Am 12. November 2021 fand der 3. TherapieGipfel des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV) statt. Knapp 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten online die zweistündige Podiumsdiskussion, zu der der SHV-Vorstand mit seinen Gästen in Berlin zusammengekommen war. Dabei ergaben sich klare Forderungen und Erwartungen in Richtung der neuen Koalition.

Bundesminister grüßt per Videobotschaft und zieht Bilanz
Der Moderator Martin von Berswordt-Wallrabe begrüßte die Podiumsgäste vor Ort und alle berufspolitischen Interessierten aus ganz Deutschland an ihren Bildschirmen. Er führte professionell durch die zweistündige Podiumsdiskussion und setzte mit seinen gezielten Fragen Akzente zu den Schwerpunktthemen des diesjährigen TherapieGipfels. Doch zunächst hatte der geschäftsführende Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn das Wort. In einer Videobotschaft sprach er über die Auswirkungen der Pandemie und den daraus resultierenden Schub für die Digitalisierung sowie über das in der letzten Legislaturperiode Erreichte. Hier nannte er zum Beispiel die inhaltliche Arbeit an der Modernisierung der Gesundheitsfachberufe. Spahn betonte die sehr konstruktive Zusammenarbeit mit den Mitgliedsverbänden des SHV. Besonders verwies der Minister auf die Verbesserungen und die neuen Möglichkeiten zur bundeseinheitlichen Vertragsgestaltung sowie den Vergütungen in den einzelnen Heilmittelbereichen. „Die Gesundheitsfachberufe sind unverzichtbar für eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patientinnen und Patienten“, betonte Spahn. Doch es gäbe noch viel zu tun, um die Berufe weiter attraktiver zu machen und damit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Fakten und konkrete Fragen aus den Berufsgruppen
„Therapeutinnen und Therapeuten lindern Schmerzen, erhalten Arbeitsfähigkeit, vermeiden Pflegebedürftigkeit und verbessern Lebensqualität. Ohne diese Arbeit der Spezialistinnen und Spezialisten wären viele ärztliche Behandlungserfolge überhaupt nicht denkbar“, fasst Moderator Martin von Berswordt-Wallrabe zu Beginn eines Introfilms die unverzichtbare Arbeit der Therapieberufe zusammen. Voraussetzungen für eine qualitative Versorgung der Patientinnen und Patienten sind dabei gute Rahmenbedingungen für die Berufsangehörigen wie zum Beispiel eine höhere Vergütung. Denn: auch mit der aktuellen Vergütung ist eine wirtschaftliche Praxisführung noch nicht möglich, und damit können auch keine angemessenen Gehälter in den Praxen bezahlt werden. Die Heilmittelberufe müssen attraktiver werden – für die Berufsangehörigen, aber auch für junge Menschen, die vor der Berufswahl stehen. Voraussetzung dafür ist eine zeitgemäße Ausbildung, Karrieremöglichkeiten und die angemessene Entlohnung. Aber auch der Zugang zu therapierelevanten Informationen, eine interprofessionelle Zusammenarbeit auf Augenhöhe sowie der Direktzugang für Patientinnen und Patienten mit klarem Befundbild sind leider noch nicht in der Versorgung angekommen. Das muss sich ändern!

Podiumsdiskussion mit konkreten Forderungen an die Politik
Der Film über den Stellenwert der Therapie und die konkreten Fragen der Berufsangehörigen zu den Themen interprofessionelle Zusammenarbeit, wirtschaftliche Praxisführung, die Anbindung an die Telematikinfrastruktur und die Anhebung der Ausbildung auf Hochschulniveau lieferte zahlreiche Steilvorlagen für die Diskussion der Podiumsgäste des TherapieGipfels. Oberstes Ziel müsse es sein, die Attraktivität der Therapieberufe weiter zu steigern, erklärte Ute Repschläger, Vorsitzende vom Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten (IFK) zu Beginn der Podiumsdiskussion. Die Vergütungserhöhungen von 14,09 Prozent in der Physiotherapie können dabei nur ein erster Schritt sein, um eine wirtschaftliche Praxisführung und damit auch angemessene Gehälter für die angestellten Therapeutinnen und Therapeuten möglich zu machen. Dass die vom Gesetzgeber geforderte Wirtschaftlichkeit mit den aktuellen Vergütungserhöhungen noch nicht erreicht ist, war Grund zur Klage der Physiotherapieverbände gegen Teile des Schiedsspruchs in der Physiotherapie.

Die Diskussion zeigte deutlich, dass aktuelle Probleme und Entwicklungen der Branche nicht länger kleinteilig und in Einzelmaßnahmen gedacht werden dürfen. Die Politik ist aufgefordert, mutig neue Wege zu gehen und eine Modernisierung des Gesundheitssystems voranzubringen.

Beispielsweise könnten von einer gut organisierten interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen sowohl Patientinnen und Patienten als auch die Berufsangehörigen sehr profitieren. Allerdings ist damit zeitlicher Aufwand verbunden, für den die aktuellen Rahmenbedingungen keine Zeitfenster und damit auch keine Vergütung vorsehen. Ziel müsse es sein, knappe Ressourcen so effektiv wie möglich einzusetzen, betonte Andreas Pfeiffer, Vorsitzender des SHV und des Deutschen Verbandes für Ergotherapie. Er ist sicher, dass schon aufgrund des massiven Fachkräftemangels eine verstärkte interprofessionelle Zusammenarbeit erforderlich ist. Bei neuen Versorgungsansätzen sollten stets alle am Versorgungsprozess beteiligten Berufsgruppen einbezogen werden, fordert der Vorsitzende des SHV.

„Warum tun wir uns so schwer mit der Modernisierung der Ausbildungen?“, fragte Andrea Rädlein, Vorsitzende des Deutschen Verbands für Physiotherapie. Sie betonte: „Die Akademisierung funktioniert, das zeigen die Modellstudiengängen seit Jahren“. Volle Unterstützung dafür erhielt die stellvertretende SHV-Vorsitzende dabei von Prof. Dr. Annette Irene Probst, Sprecherin des Fachbereichstags Therapiewissenschaften: „Wir haben lange genug diskutiert. Der Ball liegt im Feld der Politik“. Die neue Bundesregierung müsse hier ein Zeichen setzen und die Machtspiele zwischen den Bundesländern und dem Bund im Hinblick auf die Finanzierung einer modernen und zukunftsweisenden Ausbildung in den Therapieberufen beenden.

Dem stimmte Franz Knieps mit Nachdruck zu. Die Bundesländer müssen ihrer Verantwortung und ihren Aufgaben endlich nachkommen, forderte der Vorstand des BKK Dachverbandes. Er selbst sei ein großer Verfechter einer integrierten Versorgung und einer verstärkten Netzwerkbildung im Gesundheitssystem. Mögliche Modernisierungsschritte müssten aber schnell erfolgen, da die Krankenkassen voraussichtlich ab 2023 defizitär seien.

Fazit der Diskussionsrunde: Es braucht Mut zu Veränderung. Die Therapeutinnen und Therapeuten sind dazu bereit, neue Wege zu gehen. Das haben die vielen Statements und Fragen im Chat gezeigt. So zum Beispiel auch bei der Anbindung an die Telematikinfrastruktur. Hans Ortmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Physikalische Therapie (VPT), betonte, dass die Praxen bereit seien und auf einen verbindlichen Zeitplan für die Umsetzung warteten.
Der 3. TherapieGipfel des SHV hat Bilanz gezogen und aufgezeigt, welche weiteren berufspolitischen Schritte umgehend erforderlich sind, damit die Therapieberufe attraktiver werden, sich mehr junge Menschen für einen Therapieberuf entscheiden und damit die Versorgung der Patientinnen und Patienten nachhaltig gesichert wird. Der SHV wird die Gespräche mit der Politik und den Entscheidungsträgern intensiv fortsetzen und damit die Forderungen der Therapeutinnen und Therapeuten in die Politik tragen. Selbstverständlich geht auch der Dialog mit den Berufsangehörigen weiter.

Heilmittelversorgung gestalten und zukunftsfähig machen

Köln, 02. September 2019: Am 09. September 2019 eröffnet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den 2. TherapieGipfel in Berlin. Im Mittelpunkt dieser Branchenveranstaltung im Langenbeck-Virchow-Haus stehen zukunftsrelevante Themen zur Sicherung der therapeutischen Patientenversorgung in Deutschland. Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) hat die Politik erste Akzente zur Optimierung der therapeutischen Versorgung gesetzt. „Ein erster Schritt, dem weitere folgen müssen, um eine wohnortnahe und flächendeckende Patientenversorgung sicherzustellen und dem Fachkräftemangel in den Therapieberufen entgegenzuwirken“, betont Ute Repschläger, Vorsitzende des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV), die Relevanz des 2. TherapieGipfels.

Ab 13 Uhr geht es am 09. September um aktuelle Gesetzesentwürfe wie beispielsweise das Digitale Versorgung-Gesetz (DVG), aber auch um Themen, die die Branche besonders bewegen, wie zum Beispiel die Vergütungssituation der Therapeuten, die Novellierung der Berufsausbildungsgesetze mit Blick auf die Akademisierung und überfällige Modellvorhaben zum Direktzugang. Bis 15 Uhr diskutiert der Vorstand des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV) im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit verantwortlichen Gesundheitspolitikern, kompetenten Fachleuten und den Teilnehmern des 2. TherapieGipfels.

Der SHV erwartet als Veranstalter des 2. TherapieGipfels mit etwa 500 Teilnehmern wieder ein volles Haus. Neben der eigentlichen Podiumsdiskussion finden im Anschluss ab 15 Uhr bis 16.30 Uhr erstmals Fachrunden zu den oben genannten Themen statt. Jede Session beginnt mit einem fünfminütigen Impulsvortrag, dem eine inhaltliche Diskussion folgt. Jeder Teilnehmer hat so die Möglichkeit, zu all diesen Themen vertieft zu diskutieren.

„Das Format des TherapieGipfels bietet sowohl Entscheidern aus dem Gesundheitswesen, der Politik als auch den Berufsangehörigen die Möglichkeit, über die aktuelle therapeutische Versorgung zu sprechen und zukunftsweisende Schritte zu diskutieren“, so Ute Repschläger.

Weitere Infos zur Veranstaltung und das Online-Anmeldeformular gibt es unter www.therapiegipfel.de.